Anna Schudt liest Elena Ferrante — Donnerstag, 17. Mai um 19.00 Uhr

Zu Gast bei Bülles der Küchenmacher im Arnoldhaus // Kempen
Anna Schudt liest Elena Ferrante  – Die Geschichte des verlorenen Kindes
Donnerstag, 17. Mai um 19.00 Uhr

Das Küchenstudio im Arnoldhaus bleibt nach der erfolgreichen Veranstaltung im vergangenen Jahr (mit M. Großmann) also im Krimi Genre:

Die Film- und Theaterschauspielerin Anna Schudt, bekannt als Hauptkommissarin Bönisch im Dortmunder „Tatort“ und auf deutschen Theaterbühnen, gibt der weltbekannten Autorin ihre Stimme. Als Rahmen der Lesung ist wieder der Salon bei „Bülles im Arnoldhaus“ gewählt, als die zeitgemäße Form für den persönlichen Austausch und Kulturgenuss in besonderem Ambiente.

Und diese Bücher über zwei Freundinnen, die unterschiedliche Lebenswege einschlagen, sich aus den Augen verlieren und doch miteinander verbunden sind, sind große unterhaltende Literatur. Nahezu sechzig Jahre begleiten Millionen von Leserinnen und Leser die Geschichte von Lila und Lenù, die im „Rione“, einem namenlosen Armeleuteviertel, voller männlicher Gewalt, Armut, Missgunst und Angst, aufwachsen. Insgesamt mehr als 2000 Seiten umfasst die Neapolitanische Saga von Elena Ferrante – vier Bände, die fesseln, aufrühren und weitergrübeln lassen. So wie es große Literatur vermag. Etwas Geheimnisvolles wohnt dem Erfolg des Romanzyklus inne wie auch der Autorin, um die sich wilde Spekulationen und Vermutungen ranken und die doch im Verborgenen bleibt.

Anna Schudt vermag es großartig, unterhaltsam und zugleich anrührend die Auszüge zu lesen. Sie füllt die Menschen mit Charakteren, die seinesgleichen suchen.

Unter dem Dach der gemeinnützigen Initiative finden Konzerte, Lesungen und Diskussionen mit renommierten Persönlichkeiten aus Kultur, Medien, Wissenschaft und Wirtschaft statt. Die Salons sind öffentlich zugänglich und alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu engagieren und miteinander zu diskutieren.

Tickets unter: www.salonfestival.de 

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